SUE NRW

Stiftung Umwelt und Entwicklung

Die Bedeutung von Afrikanischen Frauen in der Politik am Beispiel von S.E. Frau Ellen Johnson-Sirleaf, Präsidentin von Liberia

Zwei Afrikanische Frauen erhalten den Friedensnobelpreis. Ist dies ein Signal für den Kontinent? Wohl kaum! Einer dieser Frauen ist Ellen Johnson-Sirleaf. Die Präsidentin Liberias brachte ihrem Land Frieden, wirtschaftlichen Aufschwung und Bildung, somit hat Sie Liberia befriedet. Durch Ihre Good Governance Aktivitäten erhielt sie Schuldenerlass von vielen Ländern, unter anderem von Deutschland. Sie hat Ihre zwei Amtszeiten mit Erfolg hinter sich und nun die Entscheidung getroffen nicht mehr zu kandidieren. Braucht Afrika mehr Frauen wie Ellen Johnson-Sirlef an der Macht.

Wann: Freitag, 28.09.2018 von 18 Uhr bis 20 Uhr

Referent: Vivian Achieng, Sozialarbeiterin und Literaturwissenschaftlerin

Afrikanische Diaspora als Brückenbauer zwischen Deutschland und Afrika?

Der gegenwärtige Stellenwert von Menschen afrikanischer Herkunft steht in Deutschland im Schatten einer Kolonialen Vergangenheit, die immer noch weitgehend verdrängt ist. Dies hat zu Folge, dass die Existenz einer seit vielen Generationen in diesem Lande ansässigen afrikanischen Diaspora in gängigen Diskursen der Mehrheitsgesellschaft bis heute entweder negiert oder aus verengter Perspektive betrachtet wird. Wie kann diese afrikanische Diaspora, in Deutschland, beim Wiederaufbau ihrer Nationen helfen kann.

Wann: Freitag 05.10.2018 von 18 Uhr bis 20 Uhr

Referent: Emmanuel Ndahayo, Sozialwissenschaftler an der Uni Siegen

Zwischen guten Absichten und Historischen Kontinuitäten – Wer Vermag Afrikas Zukunft Wie zu beeinflussen?

Afrika ist aller Mund. So beschloss das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Marshallplan mit Afrika, in dem zahlreiche Ideen festgehalten worden sind, die Afrika in eine bessere Zukunft führen sollen. Unter Federführung des deutschen Finanzministeriums wurden im Umfeld des G-20-Gipfels ein Compact with Africa (CWA) beschlossen.

In Afrika selbst entstand die Agenda 2063, eine Vision für Afrika im Jahre 2063. Was muss aber passieren, damit sich tatsächlich etwas vor Ort tut!

Wann: Freitag, 16.11.2018 von 18 Uhr bis 20 Uhr

Referent: Serge Pallassi, Eine Weltz Netz NRW 

 

 

Sprache – Mittel zur Wiedergewinnung einer eigenen Kulturellen Identität in Afrika?

In der Großzahl der 54 afrikanischen Staaten ist die eingeführte Kolonialsprache nach wie vor dominant. Zum Teil ist sie sogar dann Amtssprache, obwohl sie die Mehrheit vor Ort gar nicht beherrscht so etwa in Mali. Staaten mit einer ähnlichen Ausgangssituation zur Zeit der politischen Unabhängigkeit zeigen, dass eine identitätsstiftende Sparpolitik den Unterschied machen kann, wenn es darum geht, ein neues und Ethnien übergreifendes Selbstbewusstsein zu befördern. Gerade da, wo es relativ weniger Sprachen gibt bzw. wo es klar dominante afrikanische Sprachen gibt, lohnt es sich, darüber nachzudenken, den Prozess der Förderung der eigenen Sprachen voranzustellen.

Wann: Freitag 11.10.2018 von 18 Uhr bis 20 Uhr

Referent: Serge Palassi, Eine Weltz Netz NRW

Neues Jahr empfang: Freiwilliges Engagement der afrikanischen Community in Hamm

Das Engagement der afrikanischen Community in vielen Kommunen und Gemeinden wird meistens nur auf Afrikafesten, Trommeln usw. beschränkt. Selbst in dem Engagement Bericht der BRD ist das Engagement der afrikanischen Community wirklich nicht bzw. kaum zu entnehmen, Wo und wie engagieren sie sich die Afrikaner.

Wann: Freitag 11.01.2019 von 18 Uhr bis 20 Uhr
Referent: Jöel Zombouu, Sozialpädagoge und Demokratietrainer

 

Afrika: 50 Jahre Unabhängigkeit

Das Jahr 1960 war für viele Afrikaner/-innen ein Jahr der Hoffnungen. 17 Länder erlangten die Unabhängigkeit von den kolonialen Mächten. Die kolonialen Desaster Frankreichs in Indochina und Algerien und die Unabhängigkeit Indiens vom britischen Empire waren entscheidende Weichenstellungen für die Kolonialisierung Afrikas. Im Jahr 1960 wurden noch nationale Symbole geboren und über die eignen ohnehin kolonial gezogenen Grenzen hinausgedacht. Die Einheit Afrikas, Frieden, Wohlstand und Größe für alle Afrikaner, das waren proklamierte, aber schwerlich erreichbare Ziele. Heute 50 Jahre später, stellt sich die Frage, was aus den Hoffnungen der Menschen und den Visionen ihrer Führer geworden ist?

Wann: Freitag 22.02.2019 von 18 Uhr bis 20 Uhr
Referent: Emmanuel Ndahayo, Sozialwissenschaftler an der Uni Siegen

 

 Kinder Arbeit auf Kakaoplantagen – Die Bittere Seite der Schokolade

Die Elfenbeinküste ist der weltweit wichtigste Kakao Produzent. Auf den Plantagen kennen die Mädchen und Buben den Kakao jedoch nur von seiner bitteren Seite: Über eine Millionen Kinder arbeiten zur Erntezeit auf den Feldern und setzten dabei Ihre Gesundheit aufs Spiel. Die schweren Säcke und Wasserbehälter machen den Rücken kaputt, Macheten und andere Geräte verursachen Verletzungen, Pestizide lassen die Gesichter aufquellen, Insekten und Schlangen sind allgegenwärtig und gefährlich. Wie kann man durch fairen Handel diese Kinderarbeit mindern? Frau Godglory, Aktiv von „Fair Kakao“ in Nigeria, wird uns berichten und gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren, wie man die Kinderarbeit effektiv vor Ort mindern kann aus Deutschland.

Wann: Freitag, 22.03.2019 von !8 Uhr bis „0 Uhr
Referent: Dr. Phil. Medard Kabanda, Politik- und Sozialwissenschaftler an der der Uni Osnabrück und Fern Uni Hagen

Menschenhandel mit Flüchtlingen

In Libyen werden Migranten verkauft wie Vieh. Das kritisieren Hilfsorganisationen seit längeren. Ein Bericht zeigt Handel im Videos. Diese drastischen Szenen hat der US-Fernsehsender CNN auf seinem Internet Portal veröffentlicht. Die Reporter beobachteten mehrere Aktionen, bei denen mehrere Dutzend Männer in wenigen Minuten „unter den Hammer“ gingen. Viele stammten aus Nigeria, Niger, Ghana und anderen afrikanischen Ländern, aus denen viele Flüchtlinge kommen. Guled Rashid Mathibe aus Südafrika, der sich seit längerem mit der Thematik befasst, wird über die Ursachen von diesem Menschenhandel in Libyen mit den Teilnehmern diskutieren.

Wann: Freitag 24.05.2019 von 18 Uhr bis 20 Uhr
Referent: Guled Rashid Mathibe, Uni Bielefeld und Experte für Friedenspolitik

Afrikanische Lesenacht

Manch afrikanischer Autor ist international längst eine literarische Größe und mehrfach ausgezeichnet worden, bevor seine Werke in Deutschland erscheinen. Literatur aus dem afrikanischen Kontinent gilt noch lang nicht als selbstverständlicher Teil der Weltliteratur. Was führt zu dieser Geringschätzung in Deutschland zum Beispiel?
 Wie hat sich afrikanische Literatur auf dem deutschen Buchmarkt entwickelt und was muss getan werden, um neues Interesse zu wecken und vorhandenes zu vertiefen?

Wann: Freitag 28.06.2019 von 18 Uhr bis 20 Uhr
Referent: Vivian Achieng, Sozialarbeiterin und Literaturwissenschaftlerin

 

Ihre Ansprechpartner

Nelli Foumba                     (Mitgründer und erster Vorstandsvorsitzender)
Yemi Ojo                             (Mitgründer und zweiter Vorstandsvorsitzender)
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Emmanuel Thethika        (Projektassistentin)

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