Empowerment in NRW

Empowerrment und Partizipation in der Entwicklungspolitik in NRW

Rund 23 Teilnehmende trafen sich bisher an drei Wochenenden im Hotel Mercure in Hamm, um die ersten drei von vier Seminarwochenende für die Vorbereitung als Multiplikator im Rahmen des Projektes teilzunehmen.   


 

Schilderung des 1. Wochenende:

Zu Beginn der Veranstaltung, am Freitag, stellte Nelli Foumba, Projektleitung des Vorhabens, den 18 Teilnehmern, der Rest stieß wie bereits angekündigt beruflich bedingt leicht verzögert zu der Gruppe hinzu, pointiert nochmals dar worum es sich bei diesem Wochenende inhaltlich drehen würde. Hierbei betonte er, dass wir alle eine großartige Chance haben miteinander und voneinander zu lernen und insbesondere die Chance haben selbst zu handeln, ehe er die Hygienevorschriften und Ordnung des Hauses nochmals erläuterte.
Im Folgenden stellte er anhand einer Flipchart dar, was einen Multiplikator ausmache und insbesondere im Rahmen der interkulturellen Öffnung bedeuten kann.
Zum dritten Tagesordnungspunkt übernahm Dr. Medard Kabanda das Zepter. Um alle Teilnehmende auf das gleiche Ausgangsniveau in Hinblick auf das Hintergrundwissen zu heben, beleuchtete er über eine Einführung in die Historik und Gegenwart der Entwicklungspolitik zwischen NRW und Afrika, das Thema der Entwicklungspolitik. Hierbei kristallisierte er auch die Probleme der Entwicklungszusammenarbeit, die als „weißer Elefant“ bekannt sind, heraus. Zudem erwähnte er, dass Entwicklungsstrategien bei Entwicklungsprojekte miteinbezogen werden müssen, um eine Effizienz zu gewährleisten. Diese Aspekte erfordern daher Brückenbauer als Multiplikatoren.
Nach diesem vollgepackten Input wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in der Cafeteria, der unter regem Austausch untereinander erfolgte, abgerundet.


Der Samstagmorgen startete, nach dem Frühstück, mit dem Impulsvortrag von Joel Agnigbo, der u.a. beruflich bei SKEW tätig ist. In seinem Vortrag ging es thematisch um die Bedeutung des Dialogs „Empowerment und Partizipation in der Entwicklungspolitik in NRW“ und insbesondere die Herausforderungen in der Entwicklungspolitik. Zunächst skizzierte er wie sich Entwicklungspolitik in einen Innenteil und Entwicklungszusammenarbeit gliedert. Darauf aufbauend lag der Fokus auf die Erklärung des Partizipationsmodell der Stufen in Hinblick auf Entwicklungspolitik mit zahlreichen Beispielen.
Nach der Mittagspause ging es in einen praktischen Teil über. Hierfür wurden die Teilnehmenden in drei Arbeitsgruppen unterteilt, die sich in mehreren Stunden mit Lösungsmöglichkeiten der Entwicklungspolitik für eine bessere Partizipation in der Entwicklungszusammenarbeit beschäftigten.
Der Tag endete nach dem Abendessen mit einem unterhaltsamen Unterhaltungsprogramm.


Am Sonntag stand die Präsentation der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen sowie die Diskussion zu den Ergebnissen im Fokus.  
Nach dem Mittagessen wurden anschließend organisatorische Dinge für die nächsten Termine besprochen, bevor eine große Bewertungsrunde des Wochenendes stattfand.
Um 16 Uhr erfolgte die Abreise der Teilnehmenden, mit der traurigen  Erkenntnis, dass das Seminar am kommenden Wochenende  eventuell  verschoben werden muss, da Hamm eventuell als Risikogebiet  eingestuft  werden könnte.


Ein großer Dank für die Realisierung des Projektes geht dabei an die Stiftung Umwelt und Entwicklung in Bonn.